Glossar: Training, Sporttherapie & Ernährung
Begriffe aus Krafttraining, Ausdauer, HYROX, Sporttherapie, Ernährung und Regeneration, kurz und verständlich erklärt. Mit Praxisbezug aus meinem Training im Loft42 in Stuttgart-West.
Achillessehne
Die Achillessehne überträgt die Kraft der Wade auf den Fuß und trägt bei jedem Laufschritt ein Vielfaches des Körpergewichts. Wenn sie schmerzt, hilft nicht Schonung, sondern dosierte, konsequent gesteigerte Belastung.
Airbike
Das Airbike ist ein Fahrradergometer mit Windrad-Widerstand, das Arme und Beine gleichzeitig fordert. Je härter du trittst, desto größer der Widerstand – ideal für Intervalle, Grundlagenausdauer und gelenkschonendes Cardio.
Aktive Regeneration
Aktive Regeneration bedeutet, den Körper nach harten Einheiten mit lockerer Bewegung zu unterstützen, statt ihn komplett stillzulegen. Richtig dosiert beschleunigt sie die Erholung – falsch dosiert wird sie zur zusätzlichen Belastung.
Antagonistisches Training
Antagonistisches Training bedeutet, Muskeln und ihre Gegenspieler ausgewogen zu trainieren, oft direkt hintereinander. Das schützt vor Dysbalancen, hält die Gelenke stabil und spart im Training Zeit.
Anti-Rotation
Anti-Rotation heißt, den Rumpf gegen eine Drehkraft stabil zu halten – beim einarmigen Tragen, beim Laufen, bei jedem Schritt mit dem Sandbag. Sie ist die am meisten unterschätzte Rumpffähigkeit und in wenigen Minuten pro Woche trainierbar.
Aufwärmen (Warm-up)
Aufwärmen bereitet Muskeln, Gelenke und Nervensystem auf die kommende Belastung vor. Ein gutes Warm-up dauert zehn bis fünfzehn Minuten, steigert die Leistung und senkt das Verletzungsrisiko deutlich.
Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall klingt dramatisch, ist aber oft gut mit aktivem Training zu begleiten. Entscheidend ist, die Warnzeichen zu kennen und den Rücken schrittweise wieder belastbar zu machen.
Beinachse
Die Beinachse ist die gedachte Linie von der Hüfte über das Knie bis zum Fuß. Ob sie unter Belastung stabil bleibt oder das Knie nach innen fällt, entscheidet über Kniegesundheit, Laufökonomie und die Qualität jeder Kniebeuge.
Belastungssteuerung
Belastungssteuerung ist die Kunst, Trainingsreize so zu dosieren, dass der Körper stärker wird, ohne zu überlasten. Sie ist der rote Faden in jeder Sporttherapie und in jedem guten Trainingsplan.
Beweglichkeit
Beweglichkeit ist eine der fünf motorischen Grundeigenschaften und wird im Training oft vernachlässigt. Dabei bestimmt sie, ob Kniebeuge, Kreuzheben und Laufen technisch sauber gelingen – oder der Körper kompensieren muss.
Bewegungsanalyse
Die Bewegungsanalyse zeigt, wie dein Körper sich tatsächlich bewegt: wo Kraft fehlt, wo Muskeln kompensieren und welche Muster Beschwerden begünstigen. Sie ist der Ausgangspunkt für jeden Aufbauplan.
Body Recomposition
Body Recomposition bedeutet, gleichzeitig Fett abzubauen und Muskeln aufzubauen – statt sich zwischen Diät und Aufbauphase zu entscheiden. Für viele Menschen ist genau das der sinnvollste Weg zur besseren Körperzusammensetzung.
Burpee Broad Jumps
Burpee Broad Jumps kombinieren einen Burpee mit einem Weitsprung aus dem Stand. Über 80 Meter ist diese vierte HYROX-Station die Stelle, an der schlechte Technik den Puls durch die Decke jagt.
Caliper-Messung
Bei der Caliper-Messung wird die Dicke mehrerer Hautfalten mit einer Messzange bestimmt und daraus der Körperfettanteil berechnet. Richtig angewendet ist sie eine der zuverlässigsten Methoden für die Verlaufskontrolle.
Cool-down
Das Cool-down ist die Brücke zwischen Belastung und Erholung: Puls und Atmung kommen kontrolliert herunter, das Nervensystem schaltet um. Nicht jedes Versprechen dazu stimmt – aber ein paar Minuten lohnen sich fast immer.
Core-Stabilität
Core-Stabilität bedeutet, den Rumpf unter Belastung so zu kontrollieren, dass Kraft von den Beinen in die Arme übertragen wird, ohne dass die Wirbelsäule nachgibt. Sie ist die Basis für jede schwere Grundübung – und für einen gesunden Rücken.
Counter Movement Jump
Der Counter Movement Jump ist ein einfacher Sprungtest, der viel über Schnellkraft, Trainingsfortschritt und Erholungszustand verrät. In meinem Coaching ist er das wichtigste Messinstrument – weil er ehrlicher ist als jedes Gefühl.
Ernährungsplan
Ein Ernährungsplan legt fest, was, wie viel und wann du isst – abgestimmt auf dein Ziel und deinen Alltag. Ein guter Plan verbietet nichts, sondern setzt Prioritäten, die du dauerhaft durchhalten kannst.
Explosivkraft
Explosivkraft beschreibt, wie schnell du Kraft aufbauen kannst. Sie entscheidet über Sprünge, Sprints und schnelle Richtungswechsel und ist auch im Alltag der Schutz vor Stürzen. So trainierst du sie richtig.
Exzentrisches Training
Exzentrisches Training betont die bremsende Phase einer Bewegung, in der der Muskel unter Spannung länger wird. Diese Phase ist besonders wirksam für Muskelaufbau, Sehnengesundheit und Rehabilitation.
Farmers Carry
Beim Farmers Carry trägst du in jeder Hand ein schweres Gewicht über eine Strecke. Die sechste HYROX-Station fordert über 200 Meter vor allem Griffkraft, Rumpf und Schultern, und sie ist auch außerhalb des Rennens eine der besten Übungen überhaupt.
Foam Rolling
Foam Rolling ist die Selbstmassage mit der Faszienrolle. Sie kann Beweglichkeit kurzfristig verbessern und Muskelkater lindern – aber sie „löst“ keine Faszien und ersetzt kein Training. Wer sie richtig einsetzt, holt das Beste heraus.
Frozen Shoulder
Die Frozen Shoulder ist eine schmerzhafte Einsteifung der Schulter, die in Phasen verläuft und viel Geduld verlangt. Angepasstes Training hilft, Beweglichkeit und Kraft zurückzugewinnen, ohne die Schulter zu überreizen.
Functional Training
Functional Training trainiert Bewegungen statt einzelner Muskeln: Heben, Tragen, Ziehen, Drücken, Beugen und Rotieren. Es macht dich belastbar für Alltag und Sport, statt nur für eine Maschine im Studio.
Fußgewölbe
Das Fußgewölbe ist das Fundament jeder Bewegung: Es federt Landungen ab und leitet Kraft weiter. Ist es schwach, spüren das oft Achillessehne, Schienbein und Knie. Gezieltes Fußtraining schafft Abhilfe.
Gesamtumsatz (TDEE)
Der Gesamtumsatz (TDEE) ist die Energie, die dein Körper über einen ganzen Tag verbraucht – inklusive Alltag, Training und Verdauung. Er ist die Bezugsgröße für jedes Kaloriendefizit und jeden Kalorienüberschuss.
Grundübungen
Grundübungen sind mehrgelenkige Bewegungen wie Kniebeuge, Kreuzheben, Drücken und Ziehen. Sie trainieren viel Muskelmasse gleichzeitig und bilden das Fundament für Kraft, Muskelaufbau und Belastbarkeit im Alltag und Sport.
Grundumsatz
Der Grundumsatz ist die Energie, die dein Körper in völliger Ruhe für lebenswichtige Funktionen verbraucht. Er macht den größten Teil deines täglichen Kalorienverbrauchs aus – und lässt sich durch Muskelmasse beeinflussen.
HIIT
HIIT steht für hochintensives Intervalltraining: kurze, sehr harte Belastungen im Wechsel mit Pausen. Es ist zeiteffizient und wirksam, aber nur dann sinnvoll, wenn Dosierung und Erholung stimmen.
Hip Thrust
Der Hip Thrust ist die Übung, mit der du die Gesäßmuskulatur am gezieltesten und mit hoher Last trainieren kannst. Das zahlt sich beim Sprinten, beim Heben und bei der Rückengesundheit aus. So geht die Technik.
Hüftbeuger
Der Hüftbeuger hebt das Bein, stabilisiert das Becken und ist bei vielen Menschen durch Sitzen verkürzt und überaktiv. Statt nur zu dehnen, lohnt sich ein Blick auf Kraft und das Zusammenspiel mit dem Gesäß.
Hüftdysplasie
Bei einer Hüftdysplasie ist die Hüftpfanne zu flach und überdacht den Hüftkopf nicht ausreichend. Muskuläre Stabilität und ein kluger Aufbauplan sind hier der Schlüssel, damit die Hüfte belastbar bleibt.
Hüftimpingement
Beim Hüftimpingement stoßen Hüftkopf und Pfanne in bestimmten Positionen aneinander, typisch in tiefer Beugung. Mit gezieltem Kraft- und Mobilitätstraining lässt sich die Belastbarkeit der Hüfte oft deutlich verbessern.
Hybrid-Training
Hybrid-Training verbindet Krafttraining und Ausdauertraining in einem gemeinsamen Plan. Das Ziel ist ein Athlet, der schwer heben und weit laufen kann, statt sich für eines von beidem zu entscheiden.
Hypertrophie
Hypertrophie ist der Fachbegriff für Muskelwachstum. Hier erfährst du, welche Reize den Muskel wirklich wachsen lassen, wie viel Volumen sinnvoll ist und warum Ernährung und Schlaf genauso dazugehören wie das Training selbst.
HYROX
HYROX ist ein weltweit standardisierter Fitness-Wettkampf aus acht Laufkilometern im Wechsel mit acht Workout-Stationen. Das Format ist für jedes Fitnesslevel zugänglich und trotzdem bis ganz nach oben skalierbar.
Intervalltraining
Intervalltraining wechselt planmäßig zwischen Belastungs- und Erholungsphasen. Damit lässt sich ein höheres Tempo länger trainieren, als es am Stück möglich wäre, und die Ausdauer gezielt verbessern.
Ischias
Ischias beschreibt einen Schmerz, der vom unteren Rücken oder Gesäß ins Bein ausstrahlt. Hinter dem Begriff stecken verschiedene Ursachen, die meisten lassen sich mit aktivem Training gut angehen.
Isolationsübungen
Isolationsübungen trainieren gezielt einen Muskel über ein Gelenk. Sie sind kein Ersatz für Grundübungen, aber ein wichtiges Werkzeug für Schwachstellen, gezielten Muskelaufbau und die Rehabilitation.
Isometrisches Training
Beim isometrischen Training arbeitet der Muskel unter Spannung, ohne dass sich das Gelenk bewegt. Das klingt unspektakulär, ist aber ein wertvolles Werkzeug für Rumpfstabilität, Sehnen und den Wiedereinstieg nach Beschwerden.
Kaloriendefizit
Ein Kaloriendefizit ist die Grundvoraussetzung für Fettabbau: Du nimmst weniger Energie auf, als dein Körper verbraucht. Entscheidend ist nicht, ob du ein Defizit hast, sondern wie groß es ist und wie du es gestaltest.
Kalorienüberschuss
Ein Kalorienüberschuss liefert dem Körper mehr Energie, als er verbraucht – die Basis für Muskelaufbau. Zu viel davon landet aber im Fettgewebe. Hier erfährst du, wie du den Überschuss richtig dosierst.
Kleingruppentraining
Kleingruppentraining ist Training in Gruppen von wenigen Teilnehmern, bei dem der Trainer jede Person im Blick hat. Es verbindet die Korrektur und Struktur des Personal Trainings mit der Energie einer Gruppe.
Kniebeuge
Die Kniebeuge ist die Königin der Grundübungen: Sie trainiert Beine, Gesäß und Rumpf in einer Bewegung, die du jeden Tag brauchst. Hier lernst du Technik, Varianten und die häufigsten Fehler.
Körperfettanteil
Der Körperfettanteil beschreibt, wie viel Prozent deines Körpergewichts aus Fett besteht. Er sagt deutlich mehr über Fitness und Gesundheit aus als das reine Gewicht auf der Waage – und er ist messbar.
Kraftausdauer
Kraftausdauer ist die Fähigkeit, Kraft über längere Zeit oder viele Wiederholungen aufrechtzuerhalten. Sie entscheidet darüber, ob du die letzten Wall Balls noch sauber schaffst oder ob dir die Arme versagen.
Kreatin
Kreatin ist das am besten erforschte Nahrungsergänzungsmittel im Kraftsport. Es erhöht die Energiereserven der Muskulatur für kurze, intensive Belastungen und unterstützt damit Kraft, Leistung und Muskelaufbau.
Kreuzheben
Kreuzheben ist die Grundübung für die gesamte hintere Kette, vom Gesäß über den Rücken bis zum Griff. Richtig ausgeführt macht sie den Rücken belastbar statt kaputt. So lernst du die Technik.
Laktatschwelle
Die Laktatschwelle markiert die Intensität, ab der sich Laktat schneller ansammelt, als der Körper es abbauen kann. Sie entscheidet darüber, welches Tempo du über längere Zeit halten kannst.
Läuferknie (ITBS)
Das Läuferknie (ITBS) ist ein Schmerz an der Außenseite des Knies, der typischerweise nach einigen Kilometern einsetzt. Die Ursache liegt oft nicht im Knie selbst, sondern in Hüfte, Kraft und Belastungssteuerung.
Laufökonomie
Laufökonomie ist der Wirkungsgrad deines Laufens: Wie viel Energie kostet dich ein bestimmtes Tempo? Zwei Läufer mit gleicher VO2max können sich hier um bis zu 30 Prozent unterscheiden – und genau da liegt viel Potenzial.
Makronährstoffe
Makronährstoffe sind die drei großen Energielieferanten deiner Ernährung: Protein, Kohlenhydrate und Fett. Wer ihre Aufgaben kennt, kann Mahlzeiten gezielt auf Training, Fettabbau oder Muskelaufbau ausrichten – ohne Kalorienzählen.
Maximalkraft
Maximalkraft ist die größte Kraft, die dein Nerv-Muskel-System willentlich gegen einen Widerstand aufbringen kann. Sie ist die Basis für fast alle anderen Kraftformen und lässt sich gezielt trainieren.
Meal Prep
Meal Prep heißt, Mahlzeiten im Voraus zu planen und vorzukochen. Es ist die einfachste Methode, im Alltag konstant nach Plan zu essen – ohne täglich neu zu entscheiden oder auf den Lieferdienst auszuweichen.
Mobility
Mobility ist die Beweglichkeit, die du aktiv kontrollieren kannst – nicht die, in die dich jemand hineindrückt. Sie entscheidet darüber, ob du eine tiefe Kniebeuge, Überkopfbewegungen und Lunges sauber und schmerzfrei ausführen kannst.
Muskelkater
Muskelkater ist der verzögert einsetzende Muskelschmerz nach ungewohnter Belastung. Er ist harmlos, aber kein Maßstab für die Qualität deines Trainings. Hier erfährst du, was dahintersteckt und was hilft.
Muskuläre Dysbalance
Eine Muskuläre Dysbalance ist ein Kräfteungleichgewicht zwischen zwei Muskelgruppen oder zwischen linker und rechter Seite. Sie entsteht schleichend im Alltag und im Training – und ist einer der häufigsten Gründe für wiederkehrende Beschwerden.
Nahrungsergänzungsmittel
Nahrungsergänzungsmittel sollen Lücken in der Ernährung schließen – ersetzen aber weder gutes Essen noch Training. Nur wenige Supplemente haben einen belegten Nutzen, der Rest ist Marketing.
Nutrient Timing
Nutrient Timing beschreibt, wann du welche Nährstoffe zu dir nimmst – vor allem rund ums Training. Der Zeitpunkt ist weniger entscheidend als oft behauptet, aber an den richtigen Stellen bringt er spürbar etwas.
Pacing
Pacing ist die Kunst, sein Tempo so einzuteilen, dass am Ende des Rennens nichts übrig bleibt – aber auch nichts vorher fehlt. Bei HYROX entscheidet das Pacing oft mehr über die Zielzeit als die reine Fitness.
Patellaspitzensyndrom
Das Patellaspitzensyndrom ist eine Überlastung der Kniescheibensehne, typisch bei Sportarten mit Sprüngen und schnellen Richtungswechseln. Die Sehne wird nicht durch Schonung stärker, sondern durch dosierte Belastung.
Periodisierung
Periodisierung ist die planvolle Aufteilung deines Trainings in Phasen mit unterschiedlichen Zielen und Belastungen. Sie sorgt dafür, dass du zum richtigen Zeitpunkt in Form bist und nicht monatelang auf der Stelle trittst.
Personal Training
Personal Training ist individuelle 1:1-Betreuung durch einen Trainer: Plan, Technik, Ernährung und Kontrolle aus einer Hand. Es ist der direkteste Weg, ein Ziel ohne Umwege und ohne Verletzungen zu erreichen.
Plyometrie
Plyometrie ist Training mit schnellen, explosiven Sprüngen und Landungen. Sie macht Sehnen federnder, verbessert die Schnellkraft und die Laufökonomie – und ist mit der richtigen Progression für weit mehr Menschen geeignet, als viele denken.
Probetraining
Ein Probetraining ist die erste gemeinsame Einheit mit einem Personal Trainer: Kennenlernen, Analyse und ein erstes Training. Es zeigt dir, ob Trainer, Ort und Konzept zu dir passen – bevor du dich entscheidest.
Progressive Overload
Progressive Overload ist das Grundprinzip jedes erfolgreichen Krafttrainings: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst passt sich der Körper nicht weiter an. Hier erfährst du, wie du das planbar umsetzt.
Proteinbedarf
Der Proteinbedarf ist die Menge an Eiweiß, die dein Körper täglich für Erhalt und Aufbau von Muskeln, Gewebe und Hormonen braucht. Wer trainiert, liegt deutlich über der offiziellen Mindestempfehlung.
Regeneration
Regeneration ist keine Pause vom Training, sondern der Teil des Trainings, in dem der Körper stärker wird. Ohne Erholung wird aus einem Trainingsreiz kein Fortschritt – nur Ermüdung.
Return-to-Sport
Return-to-Sport beschreibt den geplanten Weg zurück in den Sport nach einer Verletzung oder längeren Pause. Statt nach Gefühl wird nach Kriterien entschieden, wann der nächste Schritt dran ist.
Rotatorenmanschette
Die Rotatorenmanschette ist die Muskelgruppe, die den Oberarmkopf in der Schulterpfanne zentriert. Ist sie schwach oder gereizt, leidet die ganze Schulter. Gezieltes Training macht sie belastbar.
RPE (Rate of Perceived Exertion)
RPE steht für Rate of Perceived Exertion, die gefühlte Anstrengung eines Satzes oder einer Einheit. Die Skala hilft dir, die Intensität an deine Tagesform anzupassen, statt stur Prozentzahlen zu folgen.
Rudern (Rowing)
Rudern (Rowing) ist die fünfte Workout-Station bei HYROX: 1.000 Meter auf dem Ruderergometer. Wer hier Technik und Pacing beherrscht, spart Kraft für die zweite Rennhälfte, statt sie zu verschenken.
Rumpfstabilität
Rumpfstabilität ist die Fähigkeit, Wirbelsäule und Becken unter Belastung zu kontrollieren. Sie ist die Basis für jede Kraftübung, jeden Laufschritt und einer der wichtigsten Bausteine in der Sporttherapie.
Sandbag Lunges
Sandbag Lunges sind Ausfallschritte mit einem Sandsack auf den Schultern über 100 Meter. Die siebte HYROX-Station kommt, wenn die Beine längst müde sind, und ist für viele die mental härteste Aufgabe des Rennens.
Schlaf und Muskelaufbau
Muskeln wachsen nicht im Training, sondern im Schlaf. Wer regelmäßig unter sieben Stunden schläft, verliert messbar an Kraft, Muskelaufbau und Fettabbau – egal wie gut das Training ist.
Shin Splints
Shin Splints sind Schmerzen an der Schienbeinkante, die vor allem Läufer treffen, wenn die Belastung schneller steigt als die Belastbarkeit. Der Weg raus führt über Dosierung und gezielten Kraftaufbau.
SkiErg
Der SkiErg ist ein Ergometer, das die Doppelstockbewegung des Skilanglaufs simuliert. Als erste HYROX-Station über 1000 Meter setzt er den Ton für das ganze Rennen: Wer hier überzieht, bezahlt später.
Sled Pull
Beim Sled Pull ziehst du einen beladenen Schlitten über 50 Meter mit einem Seil zu dir heran. Die dritte HYROX-Station fordert Rücken, Griffkraft und Beine und wird oft unterschätzt.
Sled Push
Der Sled Push ist die zweite HYROX-Station: 50 Meter einen beladenen Schlitten schieben, aufgeteilt in vier Bahnen. Die Station entscheidet oft darüber, mit welchen Beinen du in den Rest des Rennens gehst.
Split Squat
Der Split Squat ist die Kniebeuge im Ausfallschritt und eine der wertvollsten einbeinigen Übungen. Er trainiert Beine und Gesäß, schult Balance und deckt Seitenunterschiede gnadenlos auf.
Sporttherapie
Sporttherapie nutzt gezieltes Training, um Beschwerden zu lindern, Belastbarkeit wieder aufzubauen und Rückfälle zu vermeiden. Der Ansatz: aktiv werden statt schonen, mit einem Plan, der zu deinem Körper passt.
Stretching
Stretching ist mehr als das klassische Halten einer Dehnposition: Je nach Ziel und Zeitpunkt sind dynamische, statische oder PNF-Methoden richtig. Wer den Unterschied kennt, dehnt effektiver – und verzichtet auf das, was nichts bringt.
Sub-60 (HYROX)
Sub-60 ist die magische Marke im HYROX-Sport: ein komplettes Rennen in unter 60 Minuten. Nur ein kleiner Prozentsatz der Starter schafft das – und der Weg dorthin ist planbarer, als viele denken.
Superkompensation
Superkompensation beschreibt, wie der Körper nach einer Belastung nicht nur das alte Niveau wiederherstellt, sondern über das Ausgangsniveau hinaus anpasst. Das Modell erklärt, warum Erholung genauso wichtig ist wie das Training selbst.
Supersatz
Ein Supersatz kombiniert zwei Übungen ohne Pause dazwischen. Richtig eingesetzt spart das Zeit und erhöht die Trainingsdichte, falsch eingesetzt kostet es Kraft in den wichtigen Übungen.
Tapering
Tapering ist die gezielte Reduktion des Trainingsumfangs in den letzten Tagen oder Wochen vor einem Wettkampf. Richtig gemacht, sorgt es dafür, dass du frisch, stark und mental bereit an der Startlinie stehst.
Tendinopathie
Tendinopathie ist der Sammelbegriff für schmerzhafte, überlastete Sehnen, von der Achillessehne bis zur Schulter. Sehnen werden nicht durch Ruhe stärker, sondern durch die richtige Dosis Belastung.
Time under Tension
Time under Tension beschreibt, wie lange ein Muskel während eines Satzes unter Spannung steht. Das Konzept hilft, Technik und Kontrolle zu verbessern, wird aber oft überschätzt. Hier ist die Einordnung.
Trainingsplan
Ein Trainingsplan legt fest, was du wann, wie oft und wie schwer trainierst. Ein guter Plan ist individuell, steigert die Belastung systematisch und passt in deinen Alltag – sonst wird er nicht durchgehalten.
Trainingsplateau
Ein Trainingsplateau ist der Moment, in dem trotz regelmäßigem Training keine Fortschritte mehr kommen. Meist steckt kein Talentmangel dahinter, sondern ein fehlender neuer Reiz oder zu wenig Erholung.
Übertraining
Übertraining ist der Zustand, in dem der Körper mit dem Trainingsreiz nicht mehr hinterherkommt: Die Leistung sinkt, obwohl du mehr trainierst. Die gute Nachricht: Es kündigt sich an – wenn man die Signale kennt.
Unspezifische Rückenschmerzen
Bei unspezifischen Rückenschmerzen findet sich keine eindeutige strukturelle Ursache, und genau das ist die gute Nachricht: Der Rücken ist belastbar, und Bewegung und Kraft sind der Weg aus dem Schmerz.
Verletzungsprophylaxe
Verletzungsprophylaxe bedeutet, den Körper so vorzubereiten, dass er Belastungen verträgt, bevor sie zum Problem werden. Die wirksamsten Mittel sind Kraft, kluge Belastungssteuerung und ausreichend Regeneration.
VO2max
Die VO2max gibt an, wie viel Sauerstoff dein Körper bei maximaler Belastung pro Minute verwerten kann. Sie gilt als wichtigster Wert für die Ausdauerleistung und als starker Marker für die langfristige Gesundheit.
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